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Die Zuchteignungsprüfung (ZEP)

Checkliste für die Zuchteignungsprüfung 

Folgende Unterlagen sind im Original und in Kopie vorzulegen:

  • (Original-)Ahnentafel des Hundes
  • Alle medizinischen Befunde des Hundes, mindestens aber Hörtest, HD-, ED-, OCD-Befund
  • zwei Richterberichte österreichischer Ausstellungen (Alter des Hundes min. 15 Monate)
  • Impfpass des Hundes mit aktuellen Impfungen

Bitte für die Gesundheitsuntersuchungen das Begleitschreiben an den Tierarzt beachten! Formulardownload: dalmatinerclub.at/de/downloads/


Was wird überprüft:

  • Soziale Kompetenz gegenüber fremden Menschen und Hunden sowie die Bindung zum Hundehalter
  • Verhalten gegenüber Umweltreizen und Umgang mit verschiedenen Untergründen
  • Körperlicher Allgemeinzustand und generelles Erscheinungsbild im Hinblick auf den Rassestandard

 

Wesensbeurteilung im Detail:

  • Begrüßung des/der Hundeführer/in durch eine Fremdperson
  • Chip auslesen (ggf. durch den/die Hundeführer/in)
  • Generelle Interaktion mit dem/der Hundeführer/in
  • Berührung durch den/die Hundeführer/in
  • Berührung durch eine Fremdperson
  • Spiel mit dem/der Hundeführer/in
  • Interaktion mit einer Fremdperson
  • Abrufen von einer Fremdperson
  • Bewegung in einer Menschengruppe
  • Überqueren verschiedener Untergründe
  • Unerwarteter Lärm (Scheppern/Klatschen)
  • Grundgehorsam bzw. Orientierung am Hundeführer/der Hundeführerin (z.B. Sitz/Platz/Leinegehen/kurz Warten)
  • Reaktion in Alltagssituationen (z.B. Begegnung mit Gehhilfen, Kinderwagen, Fahrrad, Regenschirm)
  • Begegnung mit einem angeleinten Hund
  • OPTIONAL: Begegnung mit einem Hund im Freilauf

 

 

Häufig gestellte Fragen 


Ist mein Hund für die Zucht geeignet?
Pauschal lässt sich diese Frage nicht mit Ja oder Nein beantworten. Viele Faktoren haben Einfluss auf die Zuchteignung. Entscheidend ist nicht nur die Optik – also das Pigment sowie die körperliche Entwicklung und Körperstruktur – des Hundes, sondern auch das Wesen und Verhalten im sozialen Umgang sowie die Wurfstatistik des Wurfs, aus dem der Hund stammt und die allgemeine Gesundheit und Genetik. 


Bedeutet eine bestandene ZEP, dass mein Hund automatisch zur Zucht eingesetzt wird?
Nein. Bei Hündinnen besteht bereits meistens ein gewisser Zuchtgedanke der Halter, wenn man zur ZEP antritt, ob man dann aber tatsächlich züchtet, bleibt jedem selbst überlassen. 
Bei Rüden spielt es eine große Rolle, ob andere Züchter auf den jeweiligen Rüden aufmerksam werden – also ob dieser z.B. auch öffentlich auf Ausstellungen gezeigt wird – und ob er dann den Anforderungen oder Zuchtzielen der jeweiligen Züchter entspricht und ob der Rüde und die Hündin dann auch tatsächlich zusammenpassen.


Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
Neben der Meldegebühr für die ZEP (€ 100,–) müssen auch die Ausstellungen absolviert und die Gesundheitsuntersuchungen abgedeckt werden. In Summe kann man alles in allem mit einer Grundinvestition in Höhe von ca. € 1.000,– oder mehr rechnen. 


Kann oder muss man für die ZEP „üben“?
Jein. Die ZEP soll neben der nochmaligen Formwertbeurteilung einen Überblick über die Alltagstauglichkeit des jeweiligen Hundes geben. 
Ein Hund, der sein Leben lang, nicht mit Außenreizen konfrontiert wurde, vorrangig im Haus und Garten gelebt hat und seine Spaziergänge nur in reizarmer Umgebung (z.B. Wald, Feld, Alm, ...) erlebt, wird – unabhängig von seinem grundsätzlichen Wesen – Probleme damit haben, den Wesenstest zu bestehen. Auch eine unter Umständen fehlende Orientierung oder Bindung zur Bezugsperson wird negativ gewertet. Andererseits wird ein ganz normaler „Familienhund“, der aktiv am Leben seiner Menschen teilnimmt, hin und wieder einen Ortsspaziergang macht, auch mal mit ins Kaffeehaus oder in den Baumarkt geht oder eine moderne Hundeschule besucht und die Welt gezeigt bekommt, die Reize, mit denen er bei der ZEP konfrontiert wird, sicher schon einmal erlebt und gelernt haben, damit umzugehen, ohne exzessiv zu trainieren. 
Wenn man also Sozialisierung im Alltag als „Üben“ bezeichnet, dann ja, man kann üben. Dem Hund ein Leckerli vor die Nase halten, damit er mit Reizen umgehen kann, wird allerdings nicht ausreichen.

 

Anmeldung zur Zuchteignungsprüfung 
Das Anmeldefomular samt aller Unterlagen als Scan schickt bitte ausschließlich per E-Mail an oedac.office@gmail.com. Formulardownload: dalmatinerclub.at/de/downloads/
Ing. Kristina Marschitz, oedac.office@gmail.com, +43 (0)699 19 58 97 94

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